Was bewegt dich als Mann, der sich für unser Angebot interessiert?

 

Unser Angebot richtet sich an Männer, die wachsen möchten. Persönlich, emotional und spirituell. Männer, die bereit sind, sich selbst besser kennenzulernen, neue Erfahrungen machen wollen und gemeinsam mit Anderen ihren eigenen Weg entdecken möchten. 
Wir haben die häufigsten Fragen, Gedanken und Wünsche gesammelt, die die Männer sich bereits auf ihrem Weg gestellt haben und teilen unsere Sicht darauf gerne mit dir. 

                                

1. Warum bin ich unglücklich, obwohl ich alles habe?

Oft fehlt uns die Vision im Leben. Was will ich eigentlich wirklich in meinem Leben und warum bin ich unglücklich? Dabei geht es nicht um mein Ego, sondern darum, wie ich mich in meiner Welt/Leben gut einbringen kann. Jeder von uns hat seine Medizin (besondere Gabe), die ganz unterschiedlich sein kann. Diese Gabe ist das, was mir Freude bereitet und mich nährt. Wenn ich diese Gabe mit anderen Teilen oder sie in die Welt bringe kann, wird dadurch auch mein Leben erfüllter und glücklicher. Gleichzeitig gebe ich auf diesem Weg auch wieder etwas zurück.

2. Wie finde ich meinen Lebenssinn oder meine Berufung?

 

In unserer heutigen Welt ist alles schnell und hektisch. Wir haben uns abgenabelt und entkoppelt von dem, wie wir eigentlich einmal gelebt haben. Es ist wichtig, dass wir einen Weg finden uns wieder zu verbinden, um einen Lebenssinn und unsere Berufung zu finden. Wo könnte das besser funktionieren als im Schoß von Mutter Erde. Dazu braucht es nicht viel. Wir müssen uns nur die Zeit nehmen uns mit ihr wieder zu verbinden. Das kann durch eine einfache Übung, wie das Sitzen an einem Baum ohne Ablenkungen schon geschehen. Die Natur sorgt für uns und wenn wir uns ihr wieder öffnen, dann kann ich auch Fragen stellen. Wenn der Plappermann in meinem Kopf leiser wird, ist auch der Raum für Antworten da. 

3. Wie werde ich wieder glücklich?

Bin ich an dem Punkt, an dem ich erkannt habe, dass vieles von dem, was mich umtreibt, nur dazu dient mein Ego zu befriedigen und mich abzulenken, ist das der erste Schritt zu einer Veränderung meines Verhaltens um wieder glücklicher zu werden. Oft ist unser altes Verhalten ungesund und führt zur Vereinsamung und Selbstentfremdung. Nicht nur von unseren Mitmenschen, sondern auch und gerade von Mutter Erde. Wir müssen wieder zu einem Ursprünglichen friedlichen Leben mit allem, was lebt zurückkommen. Das müssen wir aber neu lernen und dabei hilft uns eine Gemeinschaft, die uns unsere blinden Flecken aufzeigt. Wir sind im stetigen Wandel und das ist auch gut so. Nur so können wir uns weiter entwickeln und mit unserer Mitwelt in Frieden kommen und ein glückliches Leben führen.

4. Wie kann ich Stress und Druck im Alltag reduzieren?

Viele Menschen versuchen ihren Stress und Druck mit Sport, körperlichen Herausforderungen und immer noch mehr „Kicks“ zu reduzieren. Das ist das, was ihnen unsere Konsumgesellschaft anbietet, und Entspannung verspricht. Das funktioniert nicht, weil Adrenalin nicht entspannt. Wir entfremden uns mehr und mehr.

Die Natur hat bessere Angebote. Naturverbundenheit ist gute Medizin. Verbundenheit an sich ist eine gute Idee. Verbindung aufnehmen mit Mutter Erde. Mit einem Baum. Mit Männern, die gute Ideen und Angebote haben. Männer können Männern helfen wieder in Verbindung zu kommen, um Stress und Druck im Alltag zu reduzieren.

5. Wie verbessere ich meine Beziehung oder Ehe?

Auch hier wird in unserer heutigen Gesellschaft viel für trennende Aspekte in der Ehe oder einer Liebes Beziehung gesorgt. Die so angepriesenen Rollenverteilungen sorgen nicht für eine verbundene und mitfühlende Haltung unseres Gegenübers und unseren Lebenspartnern, sondern für Trennung.

Mitgefühl und Verbundenheit ist Voraussetzung für eine erfüllte Sexualität, die in einer Ehe oder Liebes Beziehung eine sehr wichtige Rolle spielt. Der Weg zurück zu unserer indigenen, ursprünglichen, naturverbundenen Identität ist ein Weg der Liebe, Verbundenheit und des Mitgefühls. Denn nur was wir lieben, schützen und behüten wir.

6. Wie kann ich meine Lebenszufriedenheit steigern?

Lebenszufriedenheit zu steigern bedeutet für mich, immer mehr in Kontakt mit mir selbst zu kommen. Ich merke, dass ich dann zufrieden bin, wenn ich nichts machen muss, um jemand zu sein – wenn ich einfach so, wie ich bin, genug bin. In diesen Momenten entsteht Ruhe. Dann darf das Leben fließen.

Ein großer Teil meiner Zufriedenheit entsteht in meiner Männergemeinschaft. Dort kann ich mich zeigen, mit allem, was in mir ist – mit meiner Stärke, meiner Verletzlichkeit, meinen Fragen. Wir halten einander, erinnern uns gegenseitig daran, dass wir mehr sind als unsere Rollen und dass echter Kontakt heilsam ist.

Auch in der Natur finde ich diesen Frieden. Wenn ich durch den Wald gehe, barfuß auf der Erde stehe oder im Meer schwimme, spüre ich eine tiefe Verbindung. Das Meer, die Wellen, manchmal sogar die Begegnung mit Delfinen – sie öffnen etwas in mir, das still und weit wird.

Lebenszufriedenheit wächst für mich auch in der Begegnung mit anderen Menschen. Wenn ich in Harmonie mit ihnen bin, ehrlich, offen und ohne Masken. Besonders in der Partnerschaft – wenn Sexualität zu einem bewussten, lebendigen Austausch wird, frei von Vorstellungen und Bildern aus der Außenwelt.

Innere Zufriedenheit ist für mich kein Ziel, das ich einmal erreiche und dann festhalte. Sie ist ein lebendiger Prozess. Ich lerne immer wieder, mich selbst zu akzeptieren, Dankbarkeit zu spüren und meinen Fokus auf das zu richten, was mich wirklich erfüllt.

Wenn ich in Verbindung mit mir selbst bin, mit der Erde und mit anderen Männern, dann steigere ich meine Lebenszufriedenheit ganz natürlich – nicht durch Leistung, sondern durch Präsenz, Ehrlichkeit und Hingabe an das, was ist.

7. Was tun, wenn ich mich leer und orientierungslos fühle?

Wenn ich mich leer und orientierungslos fühle, bedeutet das nicht, dass etwas fehlt; sondern, dass zu viel da ist. Zu viele Eindrücke, zu viel Verantwortung, zu viel Druck, zu viel Denken. Mein System zieht dann die Reißleine. Die Leere ist nicht das Problem, sie ist der Schutz.

Diese Leere entsteht, wenn mein Körper und mein Nervensystem überfordert sind und eine Pause erzwingen. Es ist, als würde meine Energie sich zurückziehen, um mich zu schützen. Früher wollte ich diesen Zustand sofort loswerden, ihn „wegmachen“. Heute erkenne ich: Er zeigt mir, dass ich über meine Grenzen gegangen bin.

Wenn ich das wahrnehme, atme ich zuerst. Tief. Langsam. Ich gehe raus – in den Wald, ans Wasser, auf die Erde. Ich bewege mich, aber ohne Ziel. Ich lasse den Körper spüren, was er braucht. Manchmal braucht er Ruhe, manchmal Ausdruck – Schreien, Zittern, Tanzen, Schweigen.

Auch in der Gemeinschaft mit anderen Männern finde ich Orientierung. Wenn ich ehrlich sagen kann: „Ich fühle mich leer und orientierungslos“ – ohne Bewertung, ohne Scham –, dann löst sich etwas. In dieser Echtheit beginnt meine Energie wieder zu fließen.

Leere ist keine Schwäche. Sie ist eine Einladung, Überflüssiges loszulassen und zurückzufinden in eine natürliche Balance. Wenn ich ihr Raum gebe, wird sie zur Quelle von Klarheit, Kraft und neuer Ausrichtung.

8. Wie finde ich heraus, was mich wirklich glücklich macht?

Wenn ich feststelle, dass ich unglücklich bin, bin ich bereits auf einem guten Weg. Ich habe den Mut, in mich hineinzuhorchen und mich einem Gefühl zu stellen, dass mir unangenehm ist. Unsere Gesellschaft ist darauf trainiert, solche „negativen“ Gefühle wie Trauer oder Unglücklichsein zu unterdrücken. Diese Gefühle haben in unserem System keinen Wert. Nur Glücklichsein ist etwas wert. Es symbolisiert das Ideal eines perfekten Lebens. Eine Gemeinschaft von glücklichen Menschen ist das einzig Wahre. Diese Botschaft wird mir in jedem Werbeclip vermittelt. Bin ich nicht glücklich, schließt mich diese Gemeinschaft aus. Unglücklich bin ich in ihren Augen nichts wert. Da auch ich ein Kind dieser Welt bin, habe ich nicht gelernt, mit „negativen“ Gefühlen umzugehen. Ich bin ein Gefangener meiner gesellschaftlichen Prägungen, sprich der äußeren Umstände, in denen ich lebe. In dem Moment, in dem ich meinen Schmerz des Unglücks und der Unzufriedenheit nicht nur benenne, sondern wahrhaft zulasse und mich in das Feuer meines Unglücks stelle, bin ich bereits aus meinem alten Muster ausgestiegen und befinde mich auf meinem Weg der Heilung.

9. Wie kann ich mehr Selbstvertrauen und innere Stärke gewinnen?

Manchmal stelle ich mir vor, ich wäre Tarzan, und strotze vor Selbstvertrauen und innerer Stärke. Ich lebe in einem Dschungel, könne mit den Tieren reden, und wisse genau, was richtig ist und was falsch. Meine Welt wäre klar strukturiert. Es gäbe Freunde und Feinde, nichts dazwischen. Und irgendwo in dieser naturbelassenen Wildnis gäbe es eine Frau namens Jane. Von der Emanzipationsbewegung habe sie noch nie etwas gehört. Sie wäre eine Frau, die einen richtigen Mann will, und der wäre natürlich ich, wer sonst? Konkurrenz müsse ich nicht fürchten, da ich ja der einzige Mann weit und breit wäre, so wie Jane die einzige Frau. Außer uns gäbe es nur jede Menge Tiere und Grünzeug. Tja, eine schöne Vorstellung. Wenn es nur so einfach wäre. Dann müsse ich mir um meinen Mangel an Selbstvertrauen und innerer Stärke keinen Kopf machen. Es gäbe solche Probleme wie Selbstzweifel überhaupt nicht. Aber leider lebe ich in einer Welt, die sehr komplex ist. In der es mir schwer fällt, meinen Platz zu finden. Einen Platz in der Gesellschaft, der wie für mich geschaffen ist. Meinen Platz an der Sonne, den mir niemand streitig macht. Wo ist der bloß? Den gibt es leider nicht. Jeder Platz, sei es ein Arbeitsplatz, sei es der an der Seite einer Frau, sei es ein Haus oder eine Wohnung als Lebensraum oder auch nur ein Parkplatz vor dem Supermarkt, einfach alles will erkämpft werden. Nichts steht mir einfach zu, keiner dieser Plätze wartet auf mich. Um jeden einzelnen dieser Plätze muss ich kämpfen und mich gegen jede Menge Konkurrenz durchsetzen. Irgendwann habe ich keine Lust mehr, weiter um jeden Zentimeter Boden zu kämpfen. Und ich fühle mich mutlos. Anstatt mit dem zunehmenden Alter an Selbstvertrauen und innerer Stärke zu gewinnen, fühle ich mich mit jedem weiterem Lebensjahr schwächer. Es kommt mir allmählich so vor, als wäre ich dieser Welt nicht gewachsen. Das ist der Moment, in dem sich mir eine große Chance offenbart. Ein Moment des Innehaltens, der es mir ermöglicht, mich und die Welt in der ich lebe, in einem anderen Licht zu sehen. Ich habe die Chance zu erkennen, dass es da draußen zwar viele schöne Dinge gibt, die ich gerne hätte, diese schönen Dinge letztendlich aber ohne Bedeutung sind, wenn ich mich klein und schwach fühle. Alles ist nichts, wenn ich nichts bin. In diesem Moment leiser Selbsterkenntnis wird mir klar, dass es nur einen Platz auf der Welt gibt, den ich wirklich erobern möchte. Und das ist ein Ort, der sich in meinem Inneren befindet. Nenn es Herz oder Geist, in mir ist ein Ort, in dem ich mich zuhause fühlen kann. Ein Hort stiller Geborgenheit, in dem ich meine innere Stärke und mein Selbstvertrauen wiedergewinnen kann. Und dort wartet ein Freund auf mich, um den ich nicht kämpfen muss. Und der bin ich selbst.

10. Was mache ich, wenn ich keine Freude mehr an meinem Leben habe?

Morgens keine Lust mehr aufzustehen? Weder gute Freunde, noch Lebensfreude? Alles erscheint mir sinnlos? Alle guten Vorsätze für das neue Jahr sind längst aufgebraucht? Von ihnen ist rein gar nichts übriggebliebenen? Selbst die Vorstellung raus in die Natur zu fahren und einen langen Spaziergang zu machen, reizt mich nicht mehr, obwohl das sonst immer eine gute Medizin war, wenn ich keinen Bock auf gar nichts mehr hatte? Nun, dann ist der Zeitpunkt gekommen, mein Schneckenhaus zu verlassen und mir die Unterstützung einer guten Gemeinschaft zu holen. Mir ein Gegenüber zu suchen, mit dem ich meinen Schmerz teilen kann. Wie sagt man so schön? Geteiltes Leid ist halbes Leid. Es tut mir gut, mit anderen Menschen über meine Freudlosigkeit zu reden. Und genauso tut es mir auch gut, Anderen dabei zuzuhören, die das ihrerseits tun. Die dasselbe Bedürfnis haben, sich ihren Frust von der Seele zu reden wie ich. Ihnen zuzuhören, macht mir Mut, mich noch authentischer mitzuteilen. Irgendwann erkenne ich, dass ich mich in einer Gemeinschaft guter Menschen nicht verstellen muss, weil es ihnen nicht anders ergeht als mir. Eine Gemeinschaft von Menschen, die ehrlich auf der Suche nach Heilung sind, ist die beste Medizin für meinen Weltschmerz. Mit ihnen kann ich meine Freude am Leben neu entdecken